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Pressemitteilungen zur gat 2016

gat 2014 – Impulsgeber für Gas als Schlüsselressource der Energiewende

53. gat vom 30. September bis 1. Oktober 2014 in Karlsruhe

Bonn, 7. August 2014 – Die 53. Gasfachliche Aussprachetagung (gat), die vom 30. September bis 1. Oktober 2014 in Karlsruhe stattfindet, steht ganz im Zeichen der Energiewende. Das diesjährige gat-Leitthema „Erdgas im Energiesystem der Zukunft“ wird im offenen Dialog mit Vertretern der breiten Fachöffentlichkeit aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft diskutiert.

Ein Schwerpunkt des Kongressprogrammes ist das Potenzial des Gases als klimafreundlicher, sicherer und wirtschaftlicher Energieträger im deutschen Energiesystem. Der Energieträger Gas kann im Rahmen dieses energiepolitischen Zieldreiecks eine Schlüsselrolle bei der Umgestaltung der Energieversorgung in Deutschland übernehmen. Denn Gas und die bestehende Gasinfrastruktur haben aufgrund ihrer Flexibilität überzeugende Potenziale zur Integration der erneuerbaren Energien in einem regenerativ ausgerichteten Energiesystem.

Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende ist, dass ein systemischer und spartenübergreifender Ansatz verfolgt wird. Die Vortragsforen der gat 2014 setzen genau hier an und vernetzen zudem die technischen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte. Somit wird auf der gat 2014 ein umfassender Dialog zum Potenzial von Gas in der zukünftigen Energieversorgung in seiner Gesamtheit geführt.

Zum Thema „Power to Gas“ erwarten die gat-Teilnehmer technologische, ökonomische und politische Informationen: Welche innovativen Ansätze gibt es, das Verfahren im Markt zum Einsatz zu bringen? Welche Markteinführungsanreize sind für den Durchbruch dieser Technologie denkbar? Für die Zielgruppe Wohnungsbau geht die gat 2014 zum Beispiel der Frage nach, welche intelligenten Energieeinsparkonzepte in Gebäuden denkbar sind und welche Hürden und Lösungsansätze es für den Ausbau der Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) gibt. Der politische Handlungsbedarf für den KWK-Ausbau wird dabei Thema sein, genauso wie die effiziente und intelligente Kombination von Technologien sowie praktische Erfahrungen mit der KWK im Feldversuch.

Gasgeräte-Hersteller und beteiligte Marktpartner werden sich für Fragen der Normung von Gasbeschaffenheiten und die Auswirkungen der zukünftigen einheitlichen europäischen Gasbeschaffenheit interessieren. Die gat befasst sich deshalb ausführlich mit der L-H-Gas-Marktraumumstellung und deren erforderlichen Geräteanpassung sowie der Harmonisierung der Gasbeschaffenheiten. Neben dem Status quo der L-Gas-Verfügbarkeit und -Versorgung werden Maßnahmen und Lösungen für die Gasgeräteumstellung präsentiert. Ein weiteres Highlight der gat 2014 wird die Keynote von Prof. Dr. Karl Rose sein, der als Mitglied des Weltenergierates einen Blick auf den globalen Energiemarkt und die Konsequenzen für einzelne Industriezweige werfen wird.

Bei der inhaltlichen Ausgestaltung des gat-Fachprogramms kooperiert der DVGW mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE), der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB) sowie Zukunft ERDGAS, die auch das Thema Erdgas-Mobilität in die gat einbringt. Damit wird die gesamte Bandbreite rund um das Produkt Gas auf der gat 2014 abgebildet.

Die gat ist der größte deutsche gasfachliche Kongress der Branche. Gleichzeitig ist sie die größte Gasfachmesse Deutschlands. Unter dem Motto „Erdgas im Energiesystem der Zukunft“ können sich die Besucher auf der gat 2014 ein umfassendes Bild davon machen, wie Gas und das Gasversorgungssystem eine Schlüsselrolle bei der zukünftigen Energieversorgung in Deutschland spielen können: als idealer Partner der erneuerbaren Energien, als Speichermedium und als leistungsstarker Energieträger im Wärmemarkt, in der Stromerzeugung und in der Mobilität.

Kontakt und Anmeldung: DVGW-Hauptgeschäftsführung, Wiebke Smerda, Tel. +49 228 9188-734, E-Mail: gat2014(at)dvgw.de. Web: www.gat-dvgw.de

Berichterstattende Journalisten haben die Möglichkeit, sich als Pressevertreter zur kostenfreien Teilnahme zu akkreditieren.