Springe zu: Navigation | Inhalt | Seitenfuß

DVGW-Studienpreis

Was ist der DVGW-Studienpreis?

Der DVGW verleiht zur Förderung des Nachwuchses im Energie- und Wasserfach Studienpreise.

Die DVGW-Studienpreise sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und werden für sehr gute Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten verliehen, die aktuell auf dem Gebiet des Gas- und Wasserfachs erstellt worden sind.

Der DVGW-Studienpreis Gas wird auch 2016 wieder im Rahmen der gat/wat verliehen. Die Verleihung findet im Rahmen des Get-togethers am Dienstag, den 8. November 2016, statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.dvgw.de/studienpreis

Die Gewinner 2016

Gruppenfoto mit den DVGW-Studienpreisträgern Gas und Wasser 2015
DVGW-Studienpreisträger Gas und Wasser 2016: Jannik Breiter, Markus Roschitz, Florian Siebert, Dr. Waider (DVGW), Beyer, Behle, Zambrano Garcia, Strauch, Armbruster, Klawon, Bohnau, Dr. Hüwener (DVGW). Es fehlt: Rozova; (C) DVGW, otzipka.de

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat am 8. November 2016 auf seinem Jahreskongress gat 2016 in Essen drei herausragende akademische Arbeiten im Bereich Gas prämiert. DVGW-Vizepräsident Michael Riechel nahm die Ehrung der Nachwuchsingenieure vor.

Jannik Breiter hat mit seiner Masterarbeit "Berücksichtigung zukünftiger Flexibilitäten in einem Verfahren zur Strom- und Gasmarktsimulation"  im Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen einen hervorragenden Beitrag auf dem Gebiet des Gasfaches erbracht. Im Rahmen seiner Arbeit ging es um die Erarbeitung und Erweiterung von Modellen und Verfahren zur Simulation der zukünftigen Kopplungen zwischen Strom- und Gassektor.

Markus Roschitz beschäftigte sich in seiner überwiegend experimentell orientierten Masterarbeit, die er am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie erstellt hat, mit der Entfernung von Kohlendioxid aus Biogas durch chemische Absorption in funktionalisierten ionischen Flüssigkeiten. Zielsetzung der Arbeit war es, den spezifischen Energiebedarf von Biogasaufbereitungsverfahren wie druckaufgeladenen Druckwäschern, Membranverfahren, Druckwechseladsorptionsverfahren aber auch konventioneller chemischer Gaswäsche zu reduzieren.

Florian Siebert untersuchte in seiner an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin erstellten Bachelorarbeit warum der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor bei mehr als 30 Prozent hingegen im Verkehrssektor lediglich bei etwa 5 Prozent liegt. Er beschreibt , dass der wirkungsvollste Hebel zur Emissionsreduktion im Transportsektor in der Berücksichtigung der Vorkette der Kraftstoffherstellung liegt. So ist die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs mit einem Strom-PtG-Mix bereits mit heute vorhandenen Technologien möglich. Seine Arbeit bildet eine Basis für weitere Arbeiten, die sich mit der Dynamik des Stromsystems und den dadurch erforderlichen intermittierenden Betrieb von PtG-Anlagen sowie den indirekten Emissionen der Fahrzeugherstellung beschäftigen.

Wir gratulieren herzlich!

Ansprechpartnerin

Nadine Kalisch

Tel.: 030 79473670

E-Mail: kalisch[at]dvgw.de